Verein für Professionelle Interne Kommunikation
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hier kommt die ik-lounge rein

 

Unsere Fachgruppen, Veranstaltungen und Tipps zu Weiterbildungen, Literatur oder interessanten Links regen Sie zum "Weiterdenken" an. Denn prikom ist auch Vision und Zukunft. Wir wollen die Interessenvertretung der internen Kommunikationsspezialisten sein und IK langfristig als einen wichtigen und - neben der externen Kommunikation - gleichberechtigten Teil der Unternehmenskommunikation etablieren.

  

IK - News: 

Social Media
Knabbert am Marketing-Budget

Unternehmen verstehen Social Media in der Kommunikation noch viel zu oft als Risiko. Dabei sollte der Einsatz von Twitter und Co als Chance gesehen werden, wie Volker Smid, Chef von HP in Deutschland, im Rahmen einer Diskussion beim Kommunikationskongress in Berlin betonte

Um neue Stellen für die Betreuung der Social-Media-Aktivitäten zu schaffen, könnte etwa beim Marketing gespart werden. Social Media könne dann auch bei klassischen Brandingkampagnen eingesetzt werden. "Bei HP entfällt bereits die Hälfte des Budgets für eine Marketingkampagne auf Social Media", so Smid. Die gesamte Unternehmenskultur müsse auf die neuen Kommunikationsmöglichkeiten ausgerichtet werden. Bei HP hätten viele Abteilungen eigene Blogs und Social-Media-Accounts, die keiner zentralen Steuerung unterliegen. Durch den Einsatz von Support-Communitys oder Kundenforen ließe sich z.B. die Kundenkommunikation verbessern. Auch bei der internen Kommunikation seien längst Messenger oder Wikis gefragt. An einen Kontrollverlust müsse man sich gewöhnen, sagte Smid. Allerdings gebe es gewisse Regeln darüber, welche Informationen Mitarbeiter nach außen kommunizieren dürften.

Ein eigener Account bei Facebook oder Twitter birgt für den Chef eines Unternehmens aber auch Risiken, räumt Smid ein. Verunsicherte CEOs fragten sich oft: "Was sage ich?", "Kriege ich jetzt Tausende Freundschaftsanfragen von Mitarbeitern?" oder "Was passiert, wenn ich ein persönliches Statement abgebe?" Smids Tipp: "Das oberste Prinzip ist Authentizität. Es müssen allerdings auch hier ein paar Regeln beachtet werden." Auf Facebook etwa sei der Chef Privatmensch, müsse darauf achten, nicht nur als Sprachrohr seines Konzerns angesehen zu werden und Privates von Beruflichem zu trennen.

Während die IT-Branche in puncto Social Networks naturgemäß eine Vorreiterrolle eingenommen hat, ortet Carsten Knop, Redakteur Frankfurter Allgemeine Zeitung, in vielen Unternehmen noch eine "große Orientierungslosigkeit" was Twitter und Co angeht. Den rasant wachsenden Netzwerken müsse man sich auch in Zeitungsredaktionen stellen. Ein Beispiel: "Durch das Kontrollieren des Nachrichtenstroms auf Twitter werden bei der FAZ regelmäßig Geschichten generiert", so Knop. Zur Beruhigung für die klassische Unternehmenskommunikation: "Pressesprecher sind aber gerade in diesen Zeiten als verlässliche Stimme wichtige Ansprechpartner für die Presse."

(pte)

http://www.pcwelt.de/news/Social-Media-Knabbert-am-Marketing-Budget-1031942.html

 

 

Eignen sich Twitter & Co. für den Profi-Einsatz?
Viele Unternehmen sehen Social Media noch skeptisch. Dabei könnten sie beispielsweise vom Microblogging profitieren.

 "Oh this is going to be addictive". So lautete die 38. Kurznachricht, die der Twitter-Mitbegründer Dom Sagolla im Jahr 2006 abschickte. Er sollte recht behalten: Die Microblogging-Plattform hat mittlerweile mehr als hundert Millionen User - Tendenz steigend.

Microblogging bezeichnet eine neue Art der Komunikation über eine soziale Online-Plattform, bei der sich Informationen schnell und einfach austauschen lassen. Nutzer können Kurznachrichten mit einer festgeschriebenen Maximallänge absetzen. Dadurch bleibt die Übersichtsseite aufgeräumt und schnell erfassbar. Andere Nutzer, die "Follower", erhalten diese Nachricht auf einer persönlichen Seite, die - zeitlich sortiert - alle eingegangenen Nachrichten auflistet.

Mit dem Erfolg der Social-Media-Plattformen stellt sich nun die Frage, welche Relevanz das Microblogging für den Business-Bereich hat. Tatsächlich entdecken immer mehr Unternehmen die Möglichkeiten dieser zumeist offenen Plattformen.

Die Bedenken der Manager

Bislang wird Microblogging hauptsächlich extern genutzt - für PR- und Marketing-Aktivitäten. Doch es kann auch innerhalb von Unternehmen nützlich sein, indem es einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der internen Kommunikationsprozesse leistet. Die Notwendigkeit für solche neuen Kommunikationsformen ergibt sich nicht zuletzt aus dem stetig steigenden E-Mail-Verkehr.

Allerdings stehen bislang viele Manager dem Einsatz solcher neuen Medien skeptisch gegenüber. Vor allem ältere Führungskräfte sind den täglichen Gebrauch von sozialen Medien nicht gewohnt. Die Bedenken gegen den Einsatz solcher Tools lauten beispielsweise:

  • Wofür benötige ich Microblogging? Ich kann doch einfach eine "Rund-Mail" versenden.
  • Meine Mitarbeiter würden das sowieso nicht nutzen. Also kann ich es auch bleiben lassen.
  • Der Einsatz solcher Medien birgt Gefahren. Sensitive Informationen sind in Microblogs nicht sicher.
  • So etwas lenkt nur vom Wesentlichen ab, und es verleitet zu privater Kommunikation.

Haben diese Skeptiker Recht? Oder haben sie das Potenzial von Microbloggig nur noch nicht erkannt? Um diese Frage beantworten zu können, müssen alle Aspekte des Themas eingehend betrachtet werden. Die Kriterien lauten dabei: Vorteile, Akzeptanz, Sicherheit und Effizienz.

Mehr unter:

 
 
 

Die Regeln des Social Media Marketings

Kleiner Aufwand, große Wirkung: So stellen sich viele Firmenchefs die Möglichkeiten von Social Media Marketing vor. Tatsächlich kann das neue Marketing-Genre das Business erheblich beflügeln - ganz so einfach ist es aber nicht. Diese Regeln sollten Unternehmen beachten.

Mehr unter:

http://www.handelsblatt.com/facebook-und-co-die-regeln-des-social-media-marketings;2605588

 

 Interne Kommunikation wird wichtiger

»Die interne Kommunikation ist mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage besonders wichtig«, sagen gut zwei Drittel der börsengelisteten Unternehmen in Deutschland. So lautet ein Ergebnis der neuen Trendstudie der medienfabrik Gütersloh.
 
Das Intranet ist das am häufigsten eingesetzte Tool zur Mitarbeiterkommunikation, dicht gefolgt von Mitarbeiterzeitung. Und auch der elektronische Newsletter ist weit verbreitet. Desweiteren zeigt die Studie, digitale Tools eröffnenen neue Möglichekiten, beispielsweise in Sachen Dialog von und mit Mitarbeitern. Aber wenn es um die vertiefende oder auch eine vertrauenwürdige Information geht, werden weiterhin Printmedien genutzt.

http://www.medienfabrik.de/news/detail/id/neue-trendstudie-der-medienfabrik-guetersloh-ueber-interne-kommunikation.html 

 

Zuviele E-Mails bereiten Stress

Social Networks und die neue Kommunikations-Technologie bringen neben zahlreichen Vorteilen auch Belastungen mit sich, darauf machte jüngst die australische Forscherin Melissa Gregg vom Institut für Gender and Cultural Studies an der University of Sydney aufmerksam.  "Menschen rufen ihre E-Mails teils rund um die Uhr ab und glauben, nie ihr virtuelles Büro zu verlassen", berichtet die Studienautorin.

 

 

IK - Literatur:

Dissertation von  
Bettina Fackelmann

Ambivalenz der Macht
Interne Kommunikation des öffentlichen Sektors und ihre Auswirkung auf Veränderungsprozesse .
 
In ihrer Dissertation beschäftigt sich Bettina Fackelmann detailiert mit Begriffen Macht und Steuerung,Change Management, Kommunikation und kommunikativen Kulturen.
Auch wenn hierbei öffentliche Einrichtungen im Fokus der Betrachtung stehen, liefert diese umfangreie Arbeit für alle die mit (Interner-) Kommunikation zu tun haben erhellende Momente.
 
In ihrere Analyse zeigen sich ganz unterschiedliche Pole von Unternehmenskultur und daraus resultierender interner Kommunikation. Dabei zeigt sie auch, dass die Ambivalenz der Macht von Führungskräften maßgeblich die interne Kommunikation beeinflusst und zwar wahlweise produktiv im Sinne funktionierender Prozesse oder Leerläufe in Organisationen befördernd. Die Steuerung mittels strategischer Führung und Kommunikation, die Bedeutung von Vertrauen und das Wissen über die Bedeutung von Information werden dargelegt. Abschließend gibt Fackelmann in ihrer Arbeit theoretische und praktische Empfehlungen in Sachen (Interner-) Kommunikation.
  
http://www.sub.uni-hamburg.de/opus/volltexte/2008/3933/pdf/BFackelmann_Dissertation_2008.pdf

 

Philip Meier:

Interne Kommunikation im Unternehmen. Von der Hauszeitung bis zum Intranet
.

Meiers Buch beinhaltet die Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung zur Organisation und Sprache der Internen Kommunikation. Er kommt zu dem Schluß, dass rund zwei Drittel aller grossen Unternehmen mangelnde Kommunikation mit ihren eigenen MitarbeiterInnen betrieben. Sie werde kaum strategisch eingesetzt und nicht als Wettbewerbsfaktor genutzt. Zu kurzfristiges Denken hält er für den Grund der Vernachlässigung von interner Kommunikation.

Meier beschreibt die spezifischen Merkmale Interner Kommunikation und führt konkrete Verbesserungsmaßnahmen auf. Er liefert damit einen kritischen Einblick in den Umgang mit interner Kommunikation, sowohl auf organisatorischer, als auch auf sprachlicher Ebene.

http://www.internekommunikation.ch/art_welt.html